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Da Autofahrten immer so schrecklich langweilig sind, haben wir beschlossen, von unserer Anreise hier nix zu erzählen. Erzählen mussten aber die BetreuerInnen - und zwar jeden Abend wenn es hieß:"Tagesberichte schreiben!" |
Also, es gibt was, das ist noch viel langweiliger, als lange Autofahrten...genau! Lange Tage, an denen es regnet. So ein Tag war gleich der zweite Tag. Nun saßen wir also auf der Halbinsel Nordstrand, hatten Strand gleich hinterm Haus und konnten nicht ins Wasser, weil's regnete. Früh wurde gleich mal ein kleines "Regenwetter-Krisengespräch" einberufen. |
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Schließlich wurde es dann aber doch nur halb so langweilig. Wofür gibt es denn schließlich Drachen?! Diesen Wind (wir hatten doch gelegentlich mal eine steife Brise) mussten wir ausnutzen. |
| Danach wurden ein paar unserer Lieblingsspiele aus der Versenkung geholt. | ![]() ![]() |
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Am dritten Tag sind wir ins "Multimar 2000" gefahren. Das Multimar ist eine Art "Nordsee-Museum", in dem man praktisch alles über die Bewohner der Nordsee erfahren kann. Außerdem waren wirklich sehenswerte Unterwasserlandschaften angelegt. Wenn man mal so durch's Watt trottet will man garnicht glauben, dass in der Nordsee so eine Vielfalt an Lebewesen und Pflanzen herrscht. Echt toll! |
| Dass es Dinge gibt, die man bloßem Auge nicht erkennen kann erfuhren wir bei einem Blick durch ein Mikroskop. Doch nicht nur mit den Augen, auch durch Hören, Fühlen und Riechen konnten wir mehr über dem Lebensraum Nordsee lernen. | ![]() ![]() |
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Nach dem Multimar sind wir nach Friedrichstadt gefahren. Friedrichstadt wurde von Holländern erbaut und ist deswegen mit vielen Grachten durchzogen. Grachten?! Wo hatten wir denn schon mal was von Grachten gehört?.....Ahhh! Genau! Amsterdam! Also hieß es nichts wie ab zum nächsten Bootsverleih und schon konnte die Stadtrundfahrt per Tretboot losgehen. |
| Zu guter Letzt' nutzten wir die Gelegenheit (es hatte endlich aufgehört zu regnen) und fuhren nochmal an einen Strand. Es war zwar grad Ebbe, aber schließlich haben wir dann doch noch das Wasser "gefunden". | ![]() |
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Gefunden musste zwischendurch nochwas werden...nämlich die Lösung für ein Problem. Denn auch wenn wir im Urlaub waren - Konflikte haben keine Ferien. Dafür waren die Lösungswege mal ein bißchen anders als sonst. |
| Der vierte Tag führte uns nach Sylt...besser gesagt auf die Insel Sylt. Sylt ist ja angeblich die Insel der Prominenten. Doch, wie sieht ein Prominenter aus? Woran erkennt man ihn? Fragen über Fragen, die nach und
nach geklärt werden mussten. Dann ging's wieder an den Strand.
Kaum waren wir dort und wollten gerade ins Wasser, da hatten wir wieder unser altes Problem: Schlechtes Wetter! Und diesmal gab' sich der Wind richtig Mühe. Mit Windstärke 7-8 fegte über ein ein kleines Unwetter hinweg, mit allem was so dazu gehört: Sturm, Regen, Blitz, Donner und Sand. Sand? Ja, Sand! Der Wind war so arg, dass manchem von uns ein bißchen Sand ins "Getriebe" geblasen wurde. Auch das schlimmste Unwetter geht einmal vorbei und so konnten wir wieder aus den Strandkörben, in die wir uns vor dem Unwetter geflüchtet hatten, rauskommen. Für einen von uns gab es jetzt kein Halten mehr. Iwans Drache sollte nun auch auf Sylt den grauen Himmel erkunden. Während also der Drache tat, was so ein Drache halt nunmal tut (nämlich Fliegen) bekamen wir Besuch. Der Krebs Hugo schaute mal bei uns vorbei. |
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Der fünfte und letzte Urlaubstag stand ganz unter dem Motto "Ein Wellness-Tag für Verena". Unsere Betreuerin Verena hatte kurz vor unserem Urlaub Geburtstag. Und weil sich Verena schon die ersten Falten "angeärgert" hat, dachten die Kids, ein Wellness-Tag wäre doch genau das Richtige. Gesagt getan. Den ganzen Tag wurde Verena verwöhnt:
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| Während Verena am Entspannen war mussten wir anderen übrigens das Haus putzen und schonmal für die Heimfahrt packen. | ![]() |
| Um uns dann von Verenas Wohlfühltag zu erholen fuhren wir am späten Nachmittag noch ein letztes Mal ans Meer. Und wieder regnete und stürmte es. Doch mittlerweile
hatten wir uns an dieses Shitwetter (so sagen das die Norddeutschen) gewöhnt. Nur dieser blöde Wind nervte ein bißchen. Für Patrick war die Sache schnell klar: An diesem Wetter konnte nur Uli schuld sein. Deshalb wurde sie umgehend abgeführt und vom Strand verbannt. |
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Alles geht einmal zu Ende und da unser Urlaub diesmal etwas kürzer war als die Jahre zuvor mussten wir uns schon bald wieder von unserem Ferienhaus "Krabbenkate" verabschieden.
Wetter hin oder her - uns hat's Spaß gemacht. |