Urlaubstagebuch der jule im Sommerurlaub 2009 im Ostseebad Rerik

Tag 1: 03. August 2009

Um halb sieben wurden wir am Morgen von Verena geweckt. Die Sachen für den Urlaub hatten wir schon in den letzten Tagen gepackt, deshalb mussten wir uns nur noch waschen und trafen uns um 07.00 Uhr im Spielezimmer.

Gegen 07.30 Uhr fuhren wir in Unterleinleiter los. Verena winkte uns hinterher und sah fast etwas traurig. Die wäre wohl am liebsten mitgefahren.

Im jule-Bus fuhren die Jungs, Selina und Uli. Im Mazda fuhren die restlichen Mädchen und der Matze. Um 09.30 Uhr haben wir an einer Raststätte die erste Pause gemacht. Es gab Muffins, Hörnchen und Kaba. Dann fuhren wir weiter.

Um halb eins machten wir dann Mittagspause, wo wir die Brotzeit, die wir am Abend zuvor gemacht haben, aßen. Da regnete es dann auch schon.

Auf der Fahrt hat das Navi angefangen zu spinnen und wir hätten uns fast verfahren. Um ca. 14.30 kamen wir dann endlich in der Unterkunft in Rerik an der Ostsee an. Dann luden wir die Autos aus und richteten die Zimmer ein.

Wir machten eine halbe Stunde Pause und konnten uns das Haus anschauen. Danach haben wir mit Uli die Umgebung und den Strand angesehen.

Um 18.30 Uhr haben wir zu Abend gegessen und sind danach nochmal zum Strand gegangen. Wir haben alle ein Eis bekommen und sammelten Steine und Muscheln. Um 20.00 Uhr gingen wir dann wieder zurück. Es haben alle geduscht und sich fertig gemacht. Martin, schlau wie er ist, hat sich noch den Fuß verletzt, musste aber nicht zum Arzt, weil er den Fuß noch belasten konnte. Jaja, so war der erste Tag.

Gute Nacht!

Geschrieben von: Markus P.

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerte Jonas bei:

Tag 2: 04. August 2009

In der Früh sind wir um viertel 9 von Uli geweckt worden. Dann sind wir zum Frühstück gegangen und haben gegessen. Danach sind wir hoch gegangen und haben Zähne geputzt. Wir haben unser Schwimmzeug eingepackt.

Als wir damit fertig waren sind wir zum Strand gelaufen. Dort haben wir es uns gemütlich gemacht. Als erstes haben sich die Mädels ins Wasser getraut. Dann kamen natürlich auch die Jungs mit. Einige machten Wasser- und Sandschlachten oder spielten am Strand. Katrin verfolgte Philipp mit Wasser und Sand, bis dieser fix und fertig war! Dann legte ihn auch noch Matze in den Sand - oh weh, der Arme. Fabi fing mit Uli eine große ungiftige Qualle. Fabi und Jane ließen den kleinen Drachen steigen. Wir hatten alle riesen Spaß und super Wetter am Nachmittag. Bis ca. 15.00 Uhr sind wir am Strand geblieben.

Als wir daheim waren haben alle Postkarten an ihre Eltern und Verwandten geschrieben und sind noch shoppen gegangen. Matze ist mit Martin zum Arzt gefahren. Er hat vorerst Krücken bekommen. Später sind sie dann noch ins Krankenhaus zum Röntgen gegangen. Dort wurde festgestellt, dass er sich nur den Knöchel verstaucht hat. Gott sei Dank!

Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit Erbsen, Frikadellen, Senfsoße, Salat und Obst.

Ein paar Kids sind dann nochmal zum Strand gegangen, andere haben draußen z.B. Tischtennis gespielt.

Geschrieben von: Selina und Ramona

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerten Ramona, Uli und Marcel bei:

Tag 3: 05. August 2009

Nach dem Frühstück um 09.00 Uhr haben wir wieder unsere Schwimmsachen gepackt und sind zum Strand gelaufen. Matze setzte Uli und Fabi mit dem Auto am Strand ab, weil er noch ein paar Sachen besorgen musste.

Am Strand packten wir dann alles aus und machten uns am Ufer breit. Zum Glück waren wir so früh dran, da hatten wir noch genügend Platz. Während andere schon im Wasser planschten, legte sich Fabi noch auf die Decke und las seine Geschichte fertig. Danach haben Philipp und Jonas den Fabi eingebuddelt und ihm einen Frauenkörper verpasst - Fabi musste ganz schön lange unter der Sandschicht aushalten.

Weil Jane ihre Brille kaputt machte, musste Uli leider mit ihr in die nächste Stadt nach Kühlungsborn zum Optiker fahren. Dort kriegt sie jetzt hoffentlich morgen eine neue Brille verpasst.

In der Zwischenzeit vergnügten sich die Anderen weiter am Strand, schwammen mit Schwimmreifen- und -matten herum, jagten Quallen, spielten Gitarre und tanzten sogar dazu. Matze war heute ganz besonders fürsorglich und cremte Jonas das Gesicht ordentlich mit Sonnenmilch ein.

Es war also ein wirklich schöner Tag am Strand, den wir erstmal um halb fünf unterbrachen. Später gehen wir nochmal an den Strand, weil es dort Lagerfeuer mit Musik geben soll. Davon erzählen wir euch dann heute spät am Abend.

Wir hatten heute übrigens ungefähr 25 Grad, volle Kanne Sonne und wunderbar kühlenden Meereswind - da werdet ihr zuhause bestimmt neidisch, oder?

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerten Uli und Matze bei:

Fortsetzung 05. August 2009

Nach dem Abendessen waren wir noch am Strand von Rerik. Dort gab´s Lagerfeuer und Live-Musik und weil wir den Musiker alles andere als gut fanden, kommt einfach mal kein Foto von dem werten Herren in unser Urlaubsalbum. Dafür hatten wir einen wirklich schönen Sonnenuntergang zu bewundern und machten uns ein Stockbrot am Lagerfeuer. Auch nicht schlecht. Pünktlich zu Beginn der allabendlichen Stechmücken-Invasion gingen wir zurück zur Strandpromenade und holten uns lecker Eis.

Geschrieben von: Fabi und Matze

Tag 4: 06. August 2009

Moin moin!

Nachdem über Nacht unsere Apré-Sonnenlotion gute Dienste getan hatte, trauten wir uns nochmal an den Strand und ja, es war auch heute wieder ziemlich warm - trotz des vielen Windes. Allein heute verbrauchten wir ca. einen Liter Sonnenmilch mit LSF 30, nachdem gestern Abend einzelne von uns leichten Sonnenbrand an Körperstellen spürten, an denen sie bisher noch nicht einmal Haut vermuteten. Ein Scherz, verzeiht.

Auf jeden Fall vertrieben wir uns heute die Zeit wieder mal mit Baden und Spielen. Jonas und Matze machten heute außerdem einen ganz besonderen Wettbewerb: "Wer kann am grimmigsten gucken?" Wer gewonnen hat, könnt ihr gerne selbst entscheiden, entsprechende Fotos sind unten zu sehen.

Besonders "aufregend" waren heute unsere Strandkorbnachbarn, die sich fürchterlich über uns aufregten, weil wir uns mit unseren Handtüchern zu nah an ihren Strandkorb wagten. Wie können wir nur! Naja, der Vorfall scheint nicht allzu viel Aufruhr bei der herbeigerufenen Strandwache ausgelöst zu haben, denn sie kam schlichtweg nicht. Das ärgerte unsere Nachbarn natürlich noch mehr und wir zogen uns mit unseren Handtüchern und Strandmatten aus dem Blickfeld der gnädigen Herrschaften, damit sie schlicht keinen Grund mehr zum Meckern hatten.

Am Abend gingen wir noch gemeinsam zum Strand, denn Matze meinte, der Wind würde zum Drachenfliegen ausreichen. Dem war leider nicht so, der Drache ging zweimal kurz in die Luft und bollerte dann wieder auf den Strand. Schade, schade, schade….fanden Markus, Martin und Matze, die nur allzu gern den Kräften des Windes getrotzt hätten. Und nachdem die versprochene "Live-Musik" im Zelt am Reriker Deich dann doch bloß ein DJ war und der nur irgendwelche Schlager auflegte (Verena hätte das bestimmt gefallen), zogen wir uns ein wenig zerknirscht und hungrig (muss ich mehr schreiben?) in unser Jugendgästehaus zurück und machten uns fertig zum Schlafen.

Geschrieben von: Matze

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerten Uli und Matze bei:

Tag 5: 07. August 2009

Puuh, heute wurde es unglaublich spät. Wir waren den Tag über in Rostock und Warnemünde bei einer Art Volksfest, der "Hanse Sail". Da waren ganz viele und vor allem schöne Segelschiffe, unter anderem auch die Gorch Fock, ein Schulschiff der Marine. Da gab es einiges zu sehen.

Auf dem dazugehörigen Hafenfest lud uns Uli dann zu einer Fahrt in der Wildwasserbahn ein. Anschließend machten wir dann in Kleingruppen das Fest ohne Uli und Matze unsicher. Vor lauter Lichtern und Musik haben wir uns zum Teil sogar etwas aus den Augen verloren. Zum Glück war ein guter Treffpunkt ausgemacht, den alle schnell wieder fanden. Auf der Bühne des NDR gab es Musik von "Zweiraumwohnung". Uli meinte, das wäre nicht ganz ihre Musik - naja, ist ja auch logisch, oder? Eigentlich hätten wir gerne noch "Monrose" gesehen, aber das hätte ein wenig zu lange gedauert.

Natürlich waren wir auch in der Innenstadt von Rostock. Rostock ist eine richtig schöne, alte Hansestadt mit großen Gebäuden, die in den letzten Jahren wohl recht aufwändig saniert wurden - Donnerwetter. Zu aller Überraschung entdeckten wir noch Jimmy Kelly, ein Mitglied der bekannten Kelly Family, der in der Fußgängerzone einen "Promo-Gig", also einen Werbeauftritt machte und dort höchstpersönlich seine CD's verkaufte.

Heute kam übrigens noch ein Gast zu unserer Gruppe hinzu: Jana, Philipps Freundin, verbringt mit uns das Wochenende in Rerik und ist extra mit dem Zug angereist. Philipp hat sich natürlich mordsmäßig gefreut und Jana mit Blumen am Bahnhof empfangen. Was für ein romantisches Kerlchen.

Es war also ein langer, aufregender und interessanter Tag, von dem wir uns wohl morgen ausgiebig am Strand erholen werden - Ordnung muss ja schließlich sein….sagen unsere Strandkorbnachbarn.

Geschrieben von: Matze

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerte Uli bei:

Tag 6: 08. August 2009

Nach dem Frühstück und dem Zähneputzen gingen wir zum Strand. Das Meer war am Anfang sehr kalt. Deswegen spielten wir im Sand oder machten Kartenspiele.

Fabian zog es als erstes ins Wasser. Mit seinem blauen Schwimmreifen legte er sich ins Meer und merkte nicht, dass es ihn schnell vom Ufer wegtrieb, so dass er bis zur weißen Boje mit seinem Reifen rausschwamm. Jonas und Marcel holten ihn wieder zurück.

Wir haben auch Beach Ball gespielt und Quallen gefangen. Christiane hatte scheinbar sogar eine Feuerqualle in der Hand. Natürlich wurde es irgendwann so heiß, dass es wieder alle ins Wasser zog, denn zum Abkühlen ist die Ostsee bestens geeignet.

So um vier Uhr gingen wir in das Regenbogenhaus und duschten uns den Sand und das Meersalz ab. Danach spielten wir alle Tischtennis.

Zum Abendessen gab es heute Nudeleintopf mit zu weichen Nudeln und zu wenig Salz - gaaanz lecker.

Jeder machte nach dem Essen was er wollte, d.h. die Großen gingen zum Teil nochmal zum Strand, die jüngeren Kids gingen nochmal kurz raus zum Fußballspielen oder ins Erdgeschoss zum Fernsehen und Uli und Matze erholten sich ein wenig und hielten im Haus die Stellung.

Geschrieben von: Christiane und Uli

Diese Fotos vom heutigen Tag steuerte unsere Chef-Fotografin Uli bei:

Tag 7: 09. August 2009

Heut früh haben wir gefrühstückt und sind zum Strand gegangen. Natürlich waren wir auch wieder im Wasser. Nur Katrin nicht. Die lag fast den ganzen Tag faul am Strand und wachte erst kurz vor 15.00 Uhr wieder auf, um sich dann gackernd mit der ganzen Gruppe anzulegen und wieder mal von den großen Jungs ins Wasser geworfen zu werden. Danach wurde Katrin "paniert", d.h. sie wurde nass in den Sand gelegt und hin und her gerollt. Was für eine Gaudi.

Auch Jonas und Martin rollten sich im Sand herum, um gegenseitig ihre Kräfte zu messen. Außerdem war heute Boccia spielen angesagt, wobei Uli scheinbar nicht schlecht abschnitt.

Nach 15.00 Uhr sind wir dann zum Fahrradverleih und liehen uns Fahrräder aus. Jonas und Katrin hatten sogar ein Tandem, mit dem sie herum düsten, wie verrückt.

Auf dem Rückweg zum Fahrradverleih trafen wir noch den Marcus, der zufällig auch in Rerik mit seiner Frau Urlaub macht und in der Nähe des Verleihs seine Unterkunft hat.

Der Rest des Tages war dann wie immer: Abendessen, noch ein bisschen raus an die frische Luft, von den Mücken (die leider immer am Abend kommen) zerstechen lassen und dann ab in die Heia!

Geschrieben von: Selina und Katrin

Diese Bilder hat Uli heute für uns geschossen:

Tag 8: 10. August 2009

Heute war mal alles anders. Kaum dass wir am Strand angekommen waren, sprangen schon alle ins Wasser. Natürlich haben wir vor lauter Planschen nicht vergessen, unsere Verena anzurufen, die heute Geburtstag hat. An dieser Stelle nochmal der Hinweis auf den extra gedrehten Geburtstagsfilm, den ihr unter Aktuelles finden könnt.

Später dann lagen alle wie die kaputten Marienkäfer am Strand herum und schliefen, während Fabi eine Sandburg baute und Martin eingrub.

Heute war unser letzter Tag an diesem Strand in Rerik, denn unsere Strandkorbmiete läuft heute aus und wir haben beschlossen, morgen nach Kühlungsborn und übermorgen nach Warnemünde an den Strand zu gehen. Außerdem gibt´s in Kühlungsborn ein ganz großes Kaufhaus, in das die Uli unbedingt nochmal will - sie ist halt unsere Schnäppchenjägerin Nr. 1.

Grad haben wir noch lecker Eis für alle geholt und merken, dass es nicht einfach ist, ein Eis zu halten und dabei zu tippen.

Für heute Abend ist "Chillen" und Tischtennis geplant. Na vielleicht trauen sich ja auch Marcel und Martin nochmal gegen Jonas und Matze im Volleyball anzutreten, nachdem sie gestern Abend noch drei Spiele kläglich verloren haben. Ha, ha, ha!!!

Geschrieben von: Michael und Matze

Diese Bilder sind von...na ihr wisst schon:

Nachtrag zum 10.08.2009:

Es gab tatsächlich noch ein Volleyballspiel. Die Mannschaften:

Martin, Marcel, Philipp, Fabian und Selina vs. Uli, Jane, Jonas und Matze

Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen in Ulis Mannschaft und einem verlorenen Satz, gingen die nächsten zwei Spiele dann doch an Uli & Co, was schließlich wieder mal einen Sieg für die Jonas-Matze-Kombination bedeutete. Da konnte sogar der einsetzende Platzregen nichts mehr dran ändern. Yippie-ya-yeah, Schweinebacke!

Während Uli und Matze sich dann doch nach dem Spiel ins Trockene flüchteten und Matze sich endlich mal "Phase 10" (ein Kartenspiel) erklären ließ, zog es Martin, Philipp und Jonas nochmal auf´s Fußballfeld - zur Völkerverständigung, sozusagen. Denn ein paar Jungs aus Tschechien, die auch in unserem Jugendgästehaus hier in Rerik untergekommen sind, spielen mindestens genauso gerne Fußball und haben unsere "Fußballkerle" herausgefordert. Wie es ausging? Ist doch eigentlich auch egal - Hauptsache, es hat Spaß gemacht, oder?

Tag 9: 11. August 2009

Heute waren wir, wie gestern ja schon angekündigt, im Ostseebad Kühlungsborn. Mal davon abgesehen, dass unser Navi den Ort "Kühlungsborn" nicht finden konnte, ist Kühlungsborn ein kleiner Kurort, ungefähr so groß wie Ebermannstadt und direkt am Meer gelegen.

Nachdem wir heute unseren ersten regnerischen Tag in diesem Urlaub hatten, konnten wir leider nicht baden und gingen stattdessen ein wenig durch die Läden und über die Strandpromenade bummeln. "Sapperlott" dachten wir uns da zum Teil, als wir die Preise von einzelnen Läden und Cafes sahen. Den Rekord brachen aber wohl Uli und Matze. Die wollten sich eine kurze Auszeit gönnen, setzten sich in ein Cafe und bestellten unter anderem auch eine Flasche stilles Wasser. 5,90 € hat dieses edle Getränk dann schließlich gekostet. Boah! Von dem gleichen Wasser bekämen wir hier in Rerik einen ganzen Kasten mit zwölf Flaschen - aber vornehm geht die Welt zugrunde und letztlich war das Ulis und Matzes Beitrag zur Überwindung der Wirtschaftskrise.

Nach einer kurzen Zwangspause (es regnete ein halbes Stündchen) buchten wir uns auf einem Minigolfplatz in Kühlungsborn ein. Das war eine Schau! Zu zwölft (!) machten wir eine Bahn nach der anderen durch und hatten auch noch Riesenspaß, weil irgendwie halt doch nicht alles so optimal lief, wie von einigen vorher vollmundig angekündigt. Wir teilten uns letztlich in zwei Altersstufen, die U14 und die Ü14, ein. Bei den U14 gewann Ramona vor Katrin und Markus, bei den U14 gewann Philipp vor Matze und Michael.

Leider gab es heute technische Probleme mit dem Foto. Deshalb wird es wohl erst nach dem Urlaub Fotos vom heutigen Tag geben - leider. Aber das ist ja mal nicht so schlimm, denn so lange ist das Ende dieser Ferienfreizeit gar nicht mehr hin: Nur noch zweimal schlafen, dann müssen wir schon wieder heimfahren. Schade eigentlich.

An dieser Stelle nochmal schöne Grüße an alle Daheimgebliebenen - ihr habt echt was verpasst.

Geschrieben von: Matze

Fortsetzung 11. August 2009:

Auch heute gab es wieder unterhaltsame Abendaktivitäten, der einzelnen Julejanerinnen und Julejaner. Während Matze, Philipp, Fabi, Uli, Jane, Jonas und Martin Kontakt mit Julia, einer Betreuerin aus einer anderen Gruppe hier im Jugendgästehaus schlossen und gemeinsam Volleyball spielten, zeigte Selina im Haus gekonnt die Zähne, ließ ihre glutroten Augen blitzen und feuerte Fabi und Ramona an, die (unter fachlicher Aufsicht von Uli versteht sich) dem Michael zeigten, was in ihnen steckt. Michael nahms mit Humor, wodurch das Ganze ein Riesenspaß wurde.

Und dann gab´s doch noch ein paar Fotos, zumindest vom Abend:

Tätäää!!! Matze hat ein passendes Kabel besorgt, so dass wir auch noch Fotos vom Rest des Tages haben:

Tag 10: 12. August 2009

Unser letzter Tag hier oben an der Ostsee begann regnerisch. So entschlossen wir uns, doch nicht nach Warnemünde zu fahren, sondern machten uns auf den Weg nach Wismar. Zuvor machten wir aber noch einen Abstecher in einen kleinen Ort südlich von Wismar, wo wir uns eine Art Feriendorf ansahen, in dem wir im kommenden Jahr unseren Urlaub verbringen könnten, wenn wir denn wollten.

Danach gingen wir natürlich auch noch in die wismarer Innenstadt und enterten zuerst einmal die Wismaria, ein altes Hanseschiff, das dort vor Anker liegt und von uns besichtigt werden konnte. Kaum zu glauben, dass in solch kleinen und vor allem einfachen Schiffen früher mal über's Meer gesegelt wurde.

Die Altstadt von Wismar ist geprägt von teils stark zerfallenen und teils aber auch schön renovierten alten Häusern, die sich dicht aneinander reihen. Besonders schön fanden wir größere Bauten, die aus roten Ziegeln gebaut sind - die wirken so majestätisch.

Zurück in unserer Unterkunft begannen wir auch schon mit dem Packen, weil ja schließlich morgen Abreise angesagt ist. Da wir schon recht früh aufbrechen, müssen wir heute schon alles vorbereiten.

In der Zwischenzeit gingen Marcel und Matze nochmal einkaufen, da wir stark bezweifelten, dass die vom Jugendgästehaus gestellten Steaks und Würstchen für uns reichen würden. Außerdem hatten sich Marcus und Eva zum Abendessen angemeldet, da sollte ja das Essen dann auch reichen (was es nicht hätte, weil hier alles abgezählt wird). Dann zündeten die beiden den Grill an - 8kg Grillkohle waren schnell grillfertig, so dass es wirklich kein Problem war die 45 Würstchen und 20 Steaks nebst Zucchini flott und vor allem "wohltemperiert" zuzubereiten. Eva und Marcus brachten noch leckeren Salat mit, so dass unser letzter Abend auf jeden Fall schon einmal extrem deliziös begann.

Nach dem Essen und ausgiebigem Plausch wurde es natürlich nochmal sportlich. Und wieder war der Volleyball das Sportgerät der Stunde. In verschiedenen Zusammenstellungen wurde gebaggert und geschmettert, was das Zeug hielt. Unser Spiel war technisch betrachtet sicherlich kein Hit - aber es hatte ungeheuren Unterhaltungswert….für Zuschauer wie Spieler.

Ein Teil der Gruppe fuhr dann schließlich nochmal zum Strand, um gemeinsam einen letzten Sonnenuntergang am Meer zu erleben. Während die Sonne hinter dem Horizont verschwand, spielte Christiane noch ein wenig mit Bruno, dem Hund von Marcus und Eva, dem das Meer wohl auch total gefällt.

Morgen sind wir noch einen halben Tag in Berlin und machen eine Stadtrundfahrt. Danach werden wir nach Hause in die jule zurückfahren, d.h. wir werden erst sehr spät in der Nacht ankommen. So wird der Tagesbericht für unseren elften Tag wohl erst mit Verspätung hier zu lesen sein. Wir bitten um Verständnis. Doch eines ist sicher:

Fortsetzung folgt...

Und hier ein paar letzte Fotos von unserem heutigen letzten Tag und dem dazugehörigen letzten Abend:

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